Als ich mich zum ersten Mal in den Online-Kurs für Yoga-Musik und Ambiente eingeloggt habe, war ich ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch – kann man sowas wirklich digital erleben?
Aber schon nach den ersten Modulen war ich überrascht, wie praktisch das Ganze aufgebaut ist. Man sitzt nicht einfach nur da und hört einer Theorie zu, sondern wird in kleinen Übungen
direkt dazu eingeladen, verschiedene Klanglandschaften auszuprobieren. Während ich Kopfhörer aufhatte, experimentierte ich mit Sounds – mal Meeresrauschen, dann wieder sanfte Flöten –
und merkte, wie unterschiedlich die Atmosphäre beim Yoga dadurch wurde. Besonders spannend fand ich, dass wir eigene Playlists zusammenstellen durften, die wirklich zu unserem
persönlichen Übungsstil passen. Die Plattform ist ziemlich unkompliziert, und wenn mal was nicht klappt, hilft die Community oder ein kurzer Chat mit der Dozentin. Es gibt jedes Mal
so kleine Challenges: „Gestalte heute deine eigene Abendroutine mit Musik und Kerzenlicht.“ Klingt vielleicht simpel, aber es macht einen Unterschied – plötzlich fühlt sich das
Wohnzimmer wie ein kleiner Rückzugsort an. Und ich hab gemerkt, dass ich viel achtsamer bin beim Auswählen von Hintergrundgeräuschen. Klar, manchmal vergesse ich die Aufgaben oder
mache sie erst später, aber das ist ja das Gute an Onlinekursen: Man bestimmt das Tempo selbst. Diese Freiheit motiviert mich, immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren. Und
zwischendrin fragt man sich schon mal, ob man je wieder Yoga ohne Musik machen will – ich zumindest nicht.